Aktion gegen Antisemitismus

Über uns

Diese Website dient nicht nur als Beitragsarchiv zu unserer Besetzung des Plenariums (Asta, TU Berlin) im November 2025, sondern sammelt auch zukünftige Beiträge zu Aktionen gegen Antisemitismus um Sichtbarkeit und Vernetzung zu fördern. Unser Fokus liegt dabei auf studentischen Gruppen, die sich mit vielfältigen und kreativen Aktionsformen gegen Antisemitismus einsetzen.

Hintergrund der Besetzung

Am 28. Oktober 2025 wurden auf der 1. Sitzung des 45. Studierendenparlaments die neuen Referent*innen des AStAs gewählt. Zu den Gewählten gehören auch Mitglieder antisemitischer, autoritärer Gruppen, welche die Hamas glorifizieren, die Gewalt des 7. Oktobers befürworten und für gewalttätige Aktionen auf dem Campus vor einem Jahr verantwortlich waren. Die Sitzung war von einem antidemokratischen Klima geprägt, in welchem jeglicher kritischer Diskurs abgeblockt wurde und jüdische Personen für das Äußern ihrer Sorgen ausgelacht wurden.

Was ist unser Ziel?

Wir sind linke jüdische und antisemitismuskritische Studierende der TU Berlin. Wir wollen öffentlich zeigen, dass wir mit der Übernahme des AStA durch antisemitische Listen, Gruppen und Personen und den unsolidarischen, antidemokratischen Tendenzen, die sie in den AStA bringen, nicht einverstanden sind!

Der AStA muss ein Ort für alle Studierende sein, dies schließt jüdische und israelische Studierende mit ein. Für den Zeitraum der Besetzung möchten wir deshalb einen solidarischen Raum schaffen. Explizit sollen sich betroffene Studierende wohlfühlen können, die in den letzten Jahren von der Universität und ihren Kommiliton*innen im Stich gelassen wurden. Wir stellen uns explizit gegen Gewalt und Sachbeschädigung. Kritischen Diskurs auf der Besetzung begrüßen wir, solange dieser nicht diskriminierend oder beleidigend wird.

Unsere Forderungen

  • Keine antisemitischen Veranstaltungen auf dem Campus
  • Keine Unterstützung antisemitischer Gruppen durch den AStA
  • Aufklärende und präventive Veranstaltungen zu allen Formen von Antisemitismus
  • Schaffung eines eigenen Raumes auf dem Campus für jüdische und antisemitismuskritische Studis
  • Durch Betroffene befürwortete Neubesetzung der*des Antisemitismusbeauftragten

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